In meiner Kindertagespflege orientiere ich mich an einem wertschätzend, respektvollen und entwicklungsfördernden Umgang mit jedem einzelnen Kind. Dabei folge ich insbesondere den Grundgedanken der Pädagogik Maria Montessoris sowie der bindungs- und bedürfnisorientierten Betreuung.
1. Das Kind in seiner Persönlichkeit achten
Ich sehe jedes Kind als vollwertigen Menschen mit eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und
Entwicklungsthemen. Wertschätzung, Empathie und ein respektvoller Umgang prägen meine Haltung.
2. Selbstständigkeit ermöglichen – gemäß Montessoris Leitwort „Hilf mir, es selbst zu tun“
Ich unterstütze den natürlichen Willen des Kindes zur Anstrengung und Lernfreude, indem ich ihm Raum für freie Entscheidungen gebe, zum Beispiel dürfen sie das Mittagessen und die Spielplätze die wir besuchen auswählen.
Kinder dürfen ausprobieren, Fehler machen, lernen – und ich begleite sie dabei wertschätzend und unterstützend.
3. Eine vorbereitete Umgebung schaffen, in der Lernen aus eigener Motivation entsteht.
Kinder folgen ihrem inneren Lernbedürfnis. Deshalb biete ich ihnen eine anregende, sichere und entwicklungsfördernde Umgebung, in der sie ihrer Neugierde nachgehen können.
Im Mittelpunkt steht die Überzeugung: Das Kind ist sein eigener Lehrer.
Ich beobachte mit, was die Kinder gerne spielen und bereitet diesbezüglich ihre Umgebung vor. Zum Beispiel: Sehe ich das die Kinder gerne mit Fahrzeugen spielen, daraufhin hole ich den Kindern verschiedene Fahrzeuge heraus und bespreche mit ihnen die verschiedenen Teile des Autos.
4. Herausforderungen gemeinsam überwinden.
Ich ermutige Kinder, Schwierigkeiten nicht zu umgehen, sondern sich ihnen mit Mut und Ausdauer zu stellen. Dabei erfahren sie Unterstützung, Sicherheit und Erfolgserlebnisse.
5. Freiheit als zentrales pädagogisches Element.
Kinder sollen möglichst früh selbst auswählen können womit sie sich beschäftigen, wie lange, an welchem Ort, ob allein oder gemeinsam mit anderen.
Diese Freiheit stärkt ihre Selbstwirksamkeit, Entscheidungsfähigkeit und Persönlichkeit.
6. Freiheit braucht Grenzen – klar, liebevoll und sinnvoll
Freiheit bedeutet nicht, alles zu dürfen. Kinder brauchen wenige, klare und verlässliche Regeln, die ihnen Orientierung, Sicherheit und Struktur geben.
Mein Ziel ist es, jedes Kind dort abzuholen, wo es in seiner Entwicklung steht, es individuell zu begleiten und seine Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.
Getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel.“
Das erreiche ich indem ich die Kinder Frage, wie sie sich fühlen und ihnen Hilfestellungen gebe, um ihre Gefühle auszudrücken. z.B. durch das Lesen eines Buchs über Gefühle, das Besprechen von verschiedenen Gesichtsausdrücken.
Durch das Treffen eigener Entscheidungen im Alltag wird die Selbstwirksamkeit, Selbständigkeit und Selbstverantwortung und somit auch das Selbstvertrauen gefördert. Diese Kompetenz erwirbt Ihr Kind besonders im Spiel, in dem es erkundet, erforscht und experimentiert.
Ich möchte Ihrem Kind einen Ort bieten, wo es gerne hinkommen und eine fröhliche Zeit erleben darf. Es soll sich rundum wohl fühlen, und seinem Alter und individuellen Bedürfnissen entsprechend betreut und gefördert werden.

