Über mich

Ich heiße Simone Funke und betreue in meiner Kindertagespflege „Spatzennest“ in Krefeld bis zu fünf Tageskinder im Alter von etwa acht Wochen bis drei Jahren.

Mein Ziel ist es, den Kindern in einer liebevollen, familiären Umgebung Geborgenheit, Sicherheit und vielfältige Lern- und Bewegungserfahrungen zu ermöglichen.

Ich orientiere mich an dem pädagogischen Konzept von Maria Montessori.
Kinder haben das natürliche Bedürfnis zu lernen und zu wachsen. Ich unterstütze sie dabei eigene Erfahrungen zu machen, Entscheidungen zu treffen und selbstständig zu handeln. In meinem Alltag bedeutet das:

Ich beobachte, begleite und gebe Impulse, ohne zu viel einzugreifen.
Hilf mir, es selbst zu tun – dieser Leitsatz prägt meine gesamte Arbeit.
Dabei steht die individuelle Entwicklung jedes Kindes im Mittelpunkt.
Ich hole die Kinder dort ab wo sie gerade stehen.

Ich schaue mir an, was die Kinder brauchen, und unterstütze sie dabei, indem ich ihnen kleinschrittig den Lösungsweg zeige.
Zum Beispiel zeige ich den Kindern wie man am besten die Schuhe öffnet und auszieht und ermuntere sie es selbstständig zu versuchen.

Ich bestärke sie bei kleinen Fortschritten und erreiche so, dass sie ihre Selbstwirksamkeit spüren und es beim nächsten Mal wieder versuchen es eigenständig zu schaffen.

Wenn Kinder klein sind, gib Ihnen Wurzeln,
wenn sie groß sind, gib ihnen Flügel !!!!

Wenn Sie Interesse an einem Tagespflegeplatz für ihr Kind haben, können Sie sich gerne bei mir telefonisch unter 0171 1622112 (gerne auch per Whats app ) anmelden oder diesen QR Code scannen um meine Kontaktdaten zu speichern:

Rahmenbedingungen

Das Spatzennest befindet sich in Krefeld –Fischeln. Im gesamten Neubaugebiet gibt es nur Spielstrassen, in denen nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. 

Hier bewohnen wir ein Reihenendhaus mit Garten. Unser Haus hat eine Gesamtwohnfläche von 144 m² über 3 Etagen. Das komplette Haus ist kindersicher ausgestattet.

Im Erdgeschoß befinden sich die Küche, ein Spiel- und Essbereich und eine Gästetoilette. In der ersten Etage befinden sich ein großes Bad mit Badewanne und ein Ruheraum, dass mit Reisebetten ausgestattet ist.

Zu unserem Haus gehört auch ein Garten, der den Kindern Platz zum toben, spielen und krabbeln bietet. Hier befinden sich eine Schaukel, ein Kletterturm mit Sandkasten, ein großes Trampolin und diverse Fahrzeuge (Bobby Car, Roller, Laufrad) sowie jede Menge Sandspielzeug. 

Mit meinem Lastenfahrrad was von allen nur „Mo-mobil“ genannt wird machen wir sehr häufig Ausflüge z.B. zum Spielplatz, Esel und andere Tiere füttern, Treffen mit anderen Tagesmüttern oder auch zum Turnen.

Hund Malou – unser Spatzennest Wau-Wau

Mein Hund Malou bereichert das Spatzennest und wird bald als pädagogischer Begleithund ausgebildet.
Malou begleitet uns in den Alltagssituationen und fördert bei den Kindern Einfühlungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Rücksichtnahme. 

Der Umgang mit Tieren stärkt das Sozialverhalten und vermittelt wichtige Werte wie Respekt und Fürsorge.

Hunde in der Kindertagespflege haben vielfältige positive Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern, insbesondere im emotionalen, sozialen und kognitiven Bereich

Positive Auswirkungen im Überblick

1.Emotionales Wohlbefinden und Stressabbau: Die bloße Anwesenheit eines Hundes kann beruhigend wirken, Stress abbauen und eine positive, geborgene Atmosphäre schaffen. Studien zeigen, dass der Kontakt mit Hunden den Oxytocin-Spiegel (Bindungshormon) erhöhen kann.
Soziale Kompetenzen und Empathie:
Kinder lernen, auf die Bedürfnisse des Tieres einzugehen, was ihre Empathie und ihr Mitgefühl stärkt.
Die Interaktion mit dem Hund fördert nonverbale Kommunikation und hilft Kindern, soziale Signale besser zu verstehen.

2. Verantwortungsbewusstsein: Die Übernahme kleiner Aufgaben wie Füttern, Bürsten oder Spazierengehen (altersgerecht und unter Aufsicht) lehrt Kinder Verantwortung und Zuverlässigkeit.
Bewegung und Gesundheit: Die Notwendigkeit, sich um einen Hund zu kümmern, regt zu mehr körperlicher Aktivität im Freien an. Es gibt auch Hinweise darauf, dass das Aufwachsen mit Tieren das Allergierisiko bei Kindern senken kann.

3.Selbstvertrauen:  Die erfolgreiche Interaktion und Bindung zu einem Hund kann das Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl des Kindes stärken.

Malou, der Hund, so wunderbar macht alle froh – ganz offenbar!
Mit wedelndem Schwanz und frohem Blick,
bringt sie uns täglich Glück für Glück.
Ob Sonne scheint, ob Regen fällt,
Malou versüßt uns uns’re Welt.
Ein Herz so groß, so warm, so rein,
kann nur von einem Hund so sein.
Sie schnuppert, tobt und ruht sich aus,
bringt Lachen, Leben in das Haus.
Wer sie nur sieht, der spürt im Nu:
Das Glück, das läuft – heißt Malou

Mein Bild vom Kind und Bildungsverständnis

Jedes Kind ist für mich ein einzigartiges und aktives Wesen, das von Geburt an mit Kompetenzen, Neugier und einem natürlichen Drang zum Entdecken ausgestattet ist.
Ich sehe das Kind als Forscherin oder Forscher seines eigenen Lebens. Es lernt in Beziehung, durch Bewegung, Spiel und Sinneserfahrung.

Meine Aufgabe ist es ein Entwicklungsbegleiterin für die Kinder zu sein und für die Kinder eine vorbereitete Umgebung zu schaffen, in der Kinder selbstständig tätig werden können und Vertrauen in ihre Fähigkeiten entwickeln.

Bezogen auf meine Arbeit am Kind bedeutet das, das ich die Kinder beobachte und wahrnehme welche Situationen und Gegenstände sie sehr interessieren.
Anhand dieser Beobachtungen baue ich mit dem Input der Kinder ein Handlungskonzept auf und begleite die Kids damit bei ihrer Entwicklung (Entwicklungsbegleiterin)

Pädagogische Grundprinzipien im Spatzennest

In meiner Kindertagespflege orientiere ich mich an einem wertschätzend, respektvollen und entwicklungsfördernden Umgang mit jedem einzelnen Kind. Dabei folge ich insbesondere den Grundgedanken der Pädagogik Maria Montessoris sowie der bindungs- und bedürfnisorientierten Betreuung.

1. Das Kind in seiner Persönlichkeit achten

Ich sehe jedes Kind als vollwertigen Menschen mit eigenen Bedürfnissen, Gefühlen und
Entwicklungsthemen. Wertschätzung, Empathie und ein respektvoller Umgang prägen meine Haltung.

2. Selbstständigkeit ermöglichen – gemäß Montessoris Leitwort „Hilf mir, es selbst zu tun“

Ich unterstütze den natürlichen Willen des Kindes zur Anstrengung und Lernfreude, indem ich ihm Raum für freie Entscheidungen gebe, zum Beispiel dürfen sie das Mittagessen und die Spielplätze die wir besuchen auswählen.
Kinder dürfen ausprobieren, Fehler machen, lernen – und ich begleite sie dabei wertschätzend und unterstützend.

3. Eine vorbereitete Umgebung schaffen, in der Lernen aus eigener Motivation entsteht.

Kinder folgen ihrem inneren Lernbedürfnis. Deshalb biete ich ihnen eine anregende, sichere und entwicklungsfördernde Umgebung, in der sie ihrer Neugierde nachgehen können.
Im Mittelpunkt steht die Überzeugung: Das Kind ist sein eigener Lehrer.
Ich beobachte mit, was die Kinder gerne spielen und bereitet diesbezüglich ihre Umgebung vor. Zum Beispiel: Sehe ich das die Kinder gerne mit Fahrzeugen spielen, daraufhin hole ich den Kindern verschiedene Fahrzeuge heraus und bespreche mit ihnen die verschiedenen Teile des Autos.

4. Herausforderungen gemeinsam überwinden.

Ich ermutige Kinder, Schwierigkeiten nicht zu umgehen, sondern sich ihnen mit Mut und Ausdauer zu stellen. Dabei erfahren sie Unterstützung, Sicherheit und Erfolgserlebnisse.

5. Freiheit als zentrales pädagogisches Element.

Kinder sollen möglichst früh selbst auswählen können womit sie sich beschäftigen, wie lange, an welchem Ort, ob allein oder gemeinsam mit anderen.
Diese Freiheit stärkt ihre Selbstwirksamkeit, Entscheidungsfähigkeit und Persönlichkeit.

6. Freiheit braucht Grenzen – klar, liebevoll und sinnvoll

Freiheit bedeutet nicht, alles zu dürfen. Kinder brauchen wenige, klare und verlässliche Regeln, die ihnen Orientierung, Sicherheit und Struktur geben.
Mein Ziel ist es, jedes Kind dort abzuholen, wo es in seiner Entwicklung steht, es individuell zu begleiten und seine Persönlichkeitsentwicklung zu fördern.
Getreu dem Motto: „Der Weg ist das Ziel.“

Das erreiche ich indem ich die Kinder Frage, wie sie sich fühlen und ihnen Hilfestellungen gebe, um ihre Gefühle auszudrücken. z.B. durch das Lesen eines Buchs über Gefühle, das Besprechen von verschiedenen Gesichtsausdrücken.
Durch das Treffen eigener Entscheidungen im Alltag wird die Selbstwirksamkeit, Selbständigkeit und Selbstverantwortung und somit auch das Selbstvertrauen gefördert. Diese Kompetenz erwirbt Ihr Kind besonders im Spiel, in dem es erkundet, erforscht und experimentiert.

Ich möchte Ihrem Kind einen Ort bieten, wo es gerne hinkommen und eine fröhliche Zeit erleben darf. Es soll sich rundum wohl fühlen, und seinem Alter und individuellen Bedürfnissen entsprechend betreut und gefördert werden.

Weiteres

Kennenlerngespräch

Nach einem erfolgreichen Erstkontakt wird ein persönlicher Gesprächstermin vereinbart.
Sie besuchen mich mit Ihrem Kind. Das Kind kann während dieser Zeit mal „reinschnuppern“ während ich mit Ihnen ein Gespräch führe.
Bei gegenseitiger Sympathie steht einer Zusammenarbeit nichts mehr im Weg.

Der Tagesablauf

Ein geregelter Tagesablauf ist die Grundlage für eine optimale Entwicklung der
Kinder. Er gibt ihnen Sicherheit, Orientierung, ein Gefühl von Geborgenheit und
Halt. Um dies gewährleisten zu können, bitte ich Sie, sich an die Hol- und
Bringzeiten zu halten.

Ernährung und Gesundheit

Während der Betreuung biete ich folgende Mahlzeiten an:

· Frühstück
· Zwischensnack
· Mittag

Die Säuglinge werden je nach Bedarf bzw. Rhythmus, den sie von zu Hause kennen, ernährt.
Ich achte darauf, dass der Speiseplan eine ausgewogene Abwechslung der verschiedenen Nahrungsmittel beinhaltet. Der wöchentliche Speiseplan hängt im Flur aus.
Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden selbstverständlich berücksichtigt. 
An schönen Tagen, werden die Mahlzeiten gemeinsam auf unserer Terrasse im Garten eingenommen.

Regeln und Rituale

Regeln und Rituale sind wichtige Orientierungspunkte für Kinder und geben Ihnen Sicherheit. Die Rituale ordnen und strukturieren den Tagesablauf. Regeln, werden mit den Kindern (je nach Alterslage) gemeinsam aufgestellt, damit sie den Sinn und Zweck verstehen.

Von mir werden alle Kinder gleich behandelt. Da ich innerhalb der Tagespflege nicht nur meine Töchter erziehe, sondern auch die Tageskinder, gehören Regeln für mich zur Sicherheit aller Kinder dazu.
Rituale, gehören zum Alltag, denn durch die Wiederholung erhalten die Kinder Sicherheit und Vertrauen.

– gemeinsames Essen.
– Geburtstagsfeiern.
– Jahreszeitliche Feste.
– Geregelte Ruhephasen (oder Schlafzeiten).
– das pünktliche Abholen und Bringen der Kinder

Ein Ritual ist zum Beispiel unser Tischspruch:
Piep, Piep, Piep wir haben uns alle lieb, Guten Appetit

Formen der Erziehungspartnerschaft

Die Zusammenarbeit zwischen Ihnen und mir ist ein grundlegendes Element meiner Arbeit. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die gemeinsame Sorge um das Wohl Ihres Kindes.
Deshalb wäre es schön, wenn wir uns partnerschaftlich und stets konstruktiv begegnen würden.
Sie können mit mir jederzeit über die momentane Situation ihres Kindes sprechen. Hierzu bietet sich das „Tür- und Angelgespräch“, an.
Auf Wunsch können auch Eltengespräche geführt werden.
Mehrmals im Jahr werden Familienausflüge angeboten!

Elternarbeit und Entwicklungsgespräche


Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist für mich ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit. Ich sehe Eltern als Experten für ihr Kind und als Partner in der Erziehung. Deshalb führe ich mit den Eltern eine lebendige Erziehungspartnerschaft.

Regelmäßig führe ich Entwicklungsgespräche, in denen ich Beobachtungen, Fortschritte und Bedürfnisse des Kindes mit den Eltern bespreche. Transparenz, Vertrauen und ein offener Austausch sind mir dabei besonders wichtig.
Ich dokumentiere meine Beobachtungen im Beobachtungsblock mit der Entwicklungsschnecke.
Um das Miteinander und den Austausch innerhalb der Elternschaft zu fördern, finden an Wochenenden regelmäßig gemeinsame Familienausflüge zu verschiedenen kindgerechten Ausflugsorten statt.
Auch laufen wir als Spatzennest jedes Jahr beim Stahlldorfer Kinderkarnevalszug mit.

Kooperation und Vernetzung

Meine Fachberatung  steht mir mit Rat und Tat jederzeit zur Verfügung.

Ich bin Spielplatzpate und kann dank des Spielplatzpaten Büros auf mehreren Spielplätzen den Inhalt des Spielplatz Containers mit den Kindern nutzen.
Mit der Kindertagespflege von Frau Hybel stehe ich im engen Kontakt und wir treffen uns regelmäßig auf Spielplätzen mit den Kindern und gehen gerne zusammen auf Fortbildungen um uns anschließend darüber auszutauschen.
In der Vergangenheit haben wir gemeinsam einen Spielplatz mit Hilfe des Spielplatzpaten Büros mit einem Container bestückt.
Ich arbeite eng mit anderen Kindertagespflegepersonen und den umliegenden Kindertageseinrichtungen zusammen.
Eine besonders schöne Kooperation besteht mit der Kita Wilhelmstraße, wo wir regelmäßig den Kindergarten besuchen und mit den Kindern dort gemeinsam spielen.
Mit der Kita Grevenbroicher Straße verbindet uns eine wöchentliche Turneinheit, die den Kindern große Freude bereitet und ihre motorische Entwicklung stärkt.

Schlusswort

Das Spatzennest soll für alle ein Ort der Geborgenheit, der Bewegung und der individuellen Entwicklung sein.
Ich möchte, dass die Kinder, die ich betreue, jeden Tag mit Freude kommen, sich sicher fühlen und wachsen dürfen – in ihrem eigenen Tempo, auf ihrem eigenen Weg.
Auch die gesamte Familie soll sich hier wohl fühlen.
Mit Herz, Geduld und Vertrauen begleite ich sie auf diesem Stück ihres Leben.

Ich freue mich auf Ihr Kind und natürlich auch auf Sie!

Herzliche Grüße, Simone Funke